SchulCampus Rostock-Evershagen

Gymnasium und Regionale Schule im Verbund

13. Eintrag

Freitag, 20. Februar 2009

Das letzte Mal auf unserer Reise besuchten wir die morgendliche Messe in der Schulkapelle. Hier wurde über die Woche reflektiert und Miguel übernahm es, Gott um alles Gute für uns zu bitten. Danach teilten wir uns in Gruppen auf und durften noch einmal den normalen Unterricht „durcheinander bringen“. Grit und Andrea stellten Deutschland vor und mussten dabei allerlei Fragen beantworten („Wie alt muss man in Deutschland zum Heiraten sein“ – unsere Mädels hatten wohl doch mehr Eindruck hinterlassen als erwartet). Sophie und Lisa mussten wegen einer verloren gegangenen Präsentation improvisieren und berichteten über Weihnachten und Rostock.
Unterdessen versuchten Phillip und Anne unter großer Geräuschkulisse und mit Begeisterung den guatemaltekischen Schülern deutsche Tänze beizubringen. Dieses Spektakel lockte sogar die anderen Gruppenmitglieder an und animierte sie, längst vergessen geglaubte Tanzstundenkenntnisse wieder aufzufrischen. Um 11 Uhr gab es den wahrscheinlich wichtigsten Punkt auf der Tages-Agenda: die Reunión mit den Lehrern des Internats. Hier wurde intensiv über die Erlebnisse der vergangenen Woche gesprochen und zur allgemeinen Zufriedenheit festgelegt, dass die Partnerschaft fortgesetzt werden soll. Anschließend gab es in der Aula die offizielle Verabschiedung: Geschenke wurden überreicht und Dankesworte gesprochen. Besonders ergreifend war aber der Augenblick, als wir uns von den Schülern verabschiedeten. Jeder einzelne wurde mit einer Umarmung bedacht und die letzten Abschiedsworte wurden zwischen uns und unsern neu gewonnenen Freunden ausgetauscht.

Große Freude bei den Guatemalteken löste die Übergabe der Spende für neue Setzlinge in der Baumschule aus! Die Spende ist der Erlös aus Kuchenbasars der Schülerinnen und Schüler des Ostseegymnasiums.
Die Setzlinge durften wir uns auch gleich ansehen. Wir erfuhren, dass ein Teil der im letzten Jahr angepflanzten Bäume als Nutzholz gedacht ist und die Bodenerosion verhindern soll. Dies erfordert jedoch harte Arbeit – zunächst muss die obere eisenoxidhaltige Erdschicht abgetragen werden.
Ein Projekt mit Zukunft!

Nachdem wir alle unsere Taschen gepackt hatten, fuhren wir gegen 15 Uhr mit vier guatemaltekischen Schülern und einer Lehrerin zum Lago Atitlán. Die Fahrt schien kein Ende nehmen zu wollen, aber in Panajachel angekommen, wurden wir mit einem fantastischen Anblick belohnt. Nachdem wir unser Hotel gefunden und unsere Zimmer gut „durchmischt“ hatten, machten wir uns auf den Weg zum Essen.

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