SchulCampus Rostock-Evershagen

Gymnasium und Regionale Schule im Verbund

14. Eintrag

Sonnabend, 21. Februar 2009

Nach einer unruhigen Nacht in unserem Hotel wollten wir direkt am Wasser frühstücken. Ein Restaurant war auch schnell gefunden, jedoch gab es schon bei der Aufnahme der Bestellung erste Probleme. Es war gar nicht so einfach, bei 15 Leute den Überblick zu behalten. Schließlich war die Liste dann aber doch fertig und wir warteten. Nach einer halben Stunde kamen die Getränke. Und nach einer weiteren halben Stunde das Essen. Die Uhren drehen sich hier in Guatemala doch anders. Vorsichtshalber bestellten wir das Mittagessen schon vor.
Nachdem wir alle gefrühstückt hatten, machten wir uns auf zu einer Bootstour über den Lago Atitlan>>>. Dies erfreute besonders die Küstenkinder unter uns. Mehr Sorgen bereitete uns Andrea, die davon überzeugt war, dass das Boot jeden Augenblick durchbrechen würde.
In Santiago Atitlán>>> heil angekommen, begaben wir uns auf einen Rundgang durch das Dorf. Auch hier gab es viele Stände mit Kunstgegenständen, die zum Kaufen animierten. Interessant war jedoch besonders die Dorfkirche, die innen festlich geschmückt war, weil gerade eine Hochzeit stattfand. Auffällig waren die vielen Amerikaner („Gringos“), die kein Wort Spanisch sprachen und trotzdem versuchten die Preise herunterzuhandeln. Dies gelang ihnen jedoch nicht. Während wir zum Beispiel 30 Quetzales bezahlten, wurden sie 30 US-$ los. Auch wir konnten uns von den Souvenirs nicht ganz fernhalten. Da wir von den Guatemalteken nach dem Frühstück jeder ein Armband geschenkt bekommen hatten, revanchierte sich Andrea mit Herzen, in denen verschiedene Bilder als Andenken waren.

Nach etwa zwei Stunden machten wir uns auf den Rückweg. Wir flogen geradezu über das Wasser und die hohen Wellen.
An Land wurden wir schon vom Superchivo Osman mit Kamera erwartet. Wir hatten ihn schon eine Woche nicht gesehen, so fiel die Begrüßung entsprechend umfangreich und herzlich aus.
Dank unserer Vorbestellung kam das Mittagessen relativ zügig. Auf einige Getränke mussten wir dennoch bis nach dem Essen warten.
Schließlich war die Zeit gekommen sich auf den Weg zurück nach Xela zu machen, also holten wir unsere Koffer aus dem Hotel. Die Fahrt war so langweilig, dass sogar einige der Guatemalteken schliefen.
Nach ca. zwei Stunden kamen wir dann bei Dona Olga an, wo wir uns herzlich von den Guatemalteken verabschiedeten. Nachdem alle nochmal ihre Mails gecheckt hatten, kam um acht Uhr im Fernsehen eine Fußball-Live-Übertragung: Guatemala Ciudad empfing im heimischen Stadion Xelajú (Superchivos)>>>. Es spielte der aktuelle Meister (Guatemala Ciudad) gegen den Vorjahresmeister. (Xelajú). Demnach erwartete uns ein Spitzenspiel und wir hofften alle auf ein sehr interessantes Match mit vielen Torchancen. Leider wurden wir enttäuscht. Das Spiel war vergleichbar mit einem von Hansa. Es war an Langeweile nicht zu übertreffen. Dennoch fiel Mitte der zweiten Halbzeit das nicht ganz unverdiente 1:0 für Xelajú!
Dies erfreute uns sehr, da wir selbstverständlich für Xela waren. An diesem Spielstand änderte sich bis zum Schluss nichts, sodass wir beruhigt ins Bett gehen konnten.

• Copyright © 2017 by: Schulcampus Rostock-Evershagen • Design by: BlogPimp / Appelt Mediendesign • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA.