SchulCampus Rostock-Evershagen

Gymnasium und Regionale Schule im Verbund

16. Eintrag

Montag, 23. Februar 2009

Heute hieß es früh aufstehen, denn wir wollten zur Pazifik>>>küste fahren!
Pünktlich um halb neun waren alle fertig, nur unser Bus war nicht da. Also warteten wir. Eine dreiviertel Stunde später kam dann der Anruf von Osman, dass unser Busfahrer jetzt unterwegs wäre. Es dauerte aber nochmal ungefähr eine halbe Stunde bis er schließlich ankam. Wir nutzten die Zeit für letzte Fotos vor dem Haus von Dona Olga.
Endlich machten wir uns zusammen mit Osman, Byron und Grendi (aus dem IGER-Büro>>>) auf den Weg. Schon nach wenigen Minuten merkte man, dass die Straße stetig bergab führte und es immer wärmer wurde. Auch die Pflanzen wurden exotischer: wir sahen Kaffee>>>– und Bananen>>>plantagen, Mango>>>– und Avocado>>>bäume. Selbst die Häuser sahen anders aus: es gab riesige Grundstücke mit großen Villen, die jedoch zum großen Teil unbewohnt waren.
Dies liegt daran, dass die Landstücke Großgrundbesitzern gehören. Beaufsichtigt werden sie jedoch von Verwaltern.
Durch die guten Erträge erwirtschaften sie viel Geld, während die Nachfahren der Maya (die ins Hochland vertrieben wurden) auf ihren kleinen Feldern aufgrund des schlechten Bodens lediglich ihre Familien ernähren können.Wir passierten also nicht nur die verschiedenen Klimazonen, sondern auch die Gegensätze zwischen arm und reich.

In der Stadt Reu>>> legten wir einen kurzen Zwischenstopp ein, um uns das hiesige IGER anzusehen. Estér führte uns durch die Räumlichkeiten und schloss sich uns dann an. Nach einem kurzen Halt bei ihr zu Hause, wo ihre Mutter für uns alle belegte Brötchen vorbereitet hatte, ging es weiter zu unserem endgültigen Ziel: Champérico>>>.
Dort angekommen fanden wir ein nettes Strandlokal. Während wir auf das Essen warteten, nutzen wir die Chance, den Pazifik aus der Nähe zu sehen. Wir überwanden die 20m Strand, die zwischen uns und dem Wasser lagen, in Null Komma nichts und ließen es uns nicht nehmen, mit den Füßen die Temperatur zu testen. Nach dem Essen konnten wir uns dann, in den für uns angebrachten Hängematten, entspannen und nette Unterhaltungen führen. So ging der Nachmittag auch ganz schnell vorbei, bis wir zurück fuhren.
Dabei nutzen wir die Gelegenheit noch einige Bilder von den Plantagen zu schießen.
In Xela angekommen, war es dann auch schon sehr dunkel und leider auch kalt, da wir wieder auf der Ausgangshöhe von 2500m waren.
Nach unserm letzten traumhaften Abendbrot bei Dona Olga fielen wir alle ins Bett.

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