SchulCampus Rostock-Evershagen

Gymnasium und Regionale Schule im Verbund

19. Eintrag

Donnerstag, 26. Februar 2009

Nachdem wir alle mehr oder weniger viel geschlafen hatten, waren wir ganz geschockt, als gegen 6 Uhr auf einmal der Sitznachbar von Andrea sagte, dass wir in Flores>>> angekommen wären und wir doch aussteigen müssten.
Noch im Halbschlaf verließen wir den Bus und wurden sofort von einem freundlichen Guatemalteken namens Herman in Empfang genommen. Dieser brachte uns erstmal ins Hotel, wo wir fast alle noch für zwei Stunden in die Betten fielen.
Gegen halb neun machten wir uns dann auf den Weg zum Frühstück. Im Lokal, zwei Straßen entfernt, erwartete uns dann schon bei der Bestellung die erste Überraschung: es gab nur zwei Karten. Nachdem sich dann dennoch alle 10 für ein Frühstück entschieden hatten, hieß es warten. Um halb zehn bekamen die ersten beiden ihr Frühstück (nur zur Erinnerung: 10:00 Uhr wollte uns Herman nach Tikal>>> fahren). Alle zehn Minuten bekamen dann die nächsten beiden ihr Frühstück, sodass wir uns schließlich darauf einigten, schon einige vorauszuschicken, um Herman Bescheid zu sagen. Gegen halb elf konnten wir doch endlich los.
Unser Fahrer hatte nicht nur einen deutschen Vornamen, sondern auch eine CD mit deutscher Musik, die er natürlich sofort einlegte (De Höhner>>> und Udo Jürgens>>>). Damit hatte er sofort unser Herz gewonnen.
In Tikal angekommen, führte uns die Straße bereits die ersten 20 min durch den Nationalpark>>>, bevor wir den eigentlichen Eingang erreichten.
Hierbei sahen wir mehrere verschiedene Warnschilder, die auf Wildwechsel von Schlangen>>>, Pumas>>>, Nasenbären>>> und Truthähnen>>> hinwiesen … ein Nasenbär lief uns dann auch spontan vor das Auto (keine Sorge, er lebt noch).
In Tikal angekommen, sahen wir dann als erstes den Krokodilsteich>>>. Dessen Bewohner ließen sich auch gleich anlocken, bis uns ein freundlicher Guide mitteilte, dass bei weitem nicht alle Krokodile in diesem Teich so klein und niedlich seien.
Daraufhin entschlossen wir uns dazu doch die Tempelanlagen>>> zu betrachten. Diese waren überaus beeindruckend, genau wie die Flora>>> und Fauna>>>.

Wir bestiegen den Maskentempel und den 70m hohen Tempel IV>>>, von dem aus wir eine atemberaubende Aussicht auf das ganze Gelände hatten. Einige von uns stellten fest, dass die ganze Gegend dem Affenhaus im Rostocker Zoo>>> ähnelte. Es war nicht nur so warm wie dort, sondern es roch auch noch so.
Das Schlimmste war jedoch, dass einige mitgereiste Amerikaner sich auch wie im Affenstall benahmen. Anstatt die Natur und das tolle Panorama zu genießen, diskutierten sie lautstark über ihre tolle neue Kamera. Dies veranlasste unseren Führer zu der Bemerkung: „Monos arriba y monos abajo!“ (Affen auf den Bäumen und Affen unter den Bäumen.) Wir beobachteten jedenfalls lieber die richtigen Affen>>> auf den Bäumen.
Nachdem wir dann im Parkrestaurant Mittag gegessen hatten, machten wir uns nach einer kurzen Verschnaufpause noch einmal auf den Weg in den Park, wo wir uns auf dem Tempel den Sonnenuntergang ansehen wollten. Daraus wurde aber leider nichts, da uns unzählige Wolken die Sicht versperrten. Trotzdem hatten wir dann mit unseren Taschenlampen einen lustigen Rückweg gemeinsam mit unserem Guide durch die Dunkelheit. Glücklicherweise begegneten uns dabei keine wilden Tiere, noch nicht einmal die gefürchtete Barba Amarilla>>> (Schwarze Lanzenotter).
Herman brachte uns dann zurück nach Flores>>>, wo wir noch im Restaurant eines Deutschen Abendbrot aßen und auch gleich das Frühstück für morgen bestellten, bleibt abzuwarten, ob wir dann rechtzeitig am Bus sind…

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