SchulCampus Rostock-Evershagen

Gymnasium und Regionale Schule im Verbund

2. Eintrag

Montag, 9. Februar 2009

Vom Jetlag geplagt, wachte die Gruppe um 1 Uhr nachts auf – außer Andrea und Robert, die nach eigenen Angaben einen sehr guten Schlaf haben. Um 3 Uhr waren schließlich alle irgendwie auf den Beinen und warteten auf das „desayuno“, das freundlich die Treppe hinauf gerufen wurde.
Unser erstes richtiges guatemaltekisches Frühstück>>>, d. h. Tortillas, Rührei, Bohnen und Weißbrot.
Danach gab es eine kleine Vorstellungsrunde mit den Stipendiaten des Projektes>>> – mit Fotos und netten Begrüßungsworten und guten Wünschen für die weitere Reise. Dabei haben wir erfahren, dass Gloria, Abdiaz, Cristina und Mario gemeinsam mit unserer Gastgeberin Christine Zauzich>>> im Frühjahr nach Deutschland kommen. Wir hoffen, ihre Reiseplanung ermöglicht einen Abstecher nach Rostock und damit ein baldiges Wiedersehen.
Im Anschluss gab es eine private Stadtführung durch die Hauptstadt>>>. Wir lernten sympathische Leute wie einen klingelnden Eisverkäufer und eine hartnäckige Verkäuferin kennen und bekamen auf einem Markt einen Vorgeschmack darauf, was uns erwartet, wenn wir Zeit zum Shoppen haben. Währenddessen war Herr Loock bei der Botschaft. Er schaffte es, uns noch vor dem Mittagessen einzuholen, was eine echte Leistung darstellt, da alle Straßen irgendwie gleich aussehen.
Das Essen war reichhaltig und lecker: Bohnen. Bis jetzt finden wir diese (mit einer Ausnahme) ganz gut, man könnte Wetten darauf abschließen, wie lange das noch so bleibt.

Als nächstes war ein Besuch bei der Radioschule IGER>>> geplant, doch das Vorhaben drohte zu scheitern: es sehen alle Straßen irgendwie gleich aus! Wie die richtige Busecke finden?
Und so ging es vor und zurück und vor und zurück – bis wir sie doch noch fanden, welch ein Glück! Mit einem der berüchtigten „Chickenbusse“>>> ging es zur Radioschule.
Dort erwartete uns Osman. Er zeigte uns das Institut, stellte uns dem gesamten Team vor und lud dann wahlweise zu Kaffee oder Tee ein. Genießen konnten wir die Getränke in dem Raum, den wir aus dem Video der letzten Reise kannten. Aber selbst hier zu sein war ein echter „Augenöffner“.
Nachdem wir genügend getrunken hatten, denn viel trinken ist laut Andrea und Steffen sehr wichtig, setzten wir unsere Reise auf der Ladefläche von Osmans Pick-Up zur „Mapa en Relieve“>>> fort. Es lässt sich erahnen, wer sich begeistert auf die Ladefläche quetschte und das als DAS Highlight des Tages empfand.
Die „Mapa en Relieve“>>> ist eine riesige Reliefkarte von Guatemala. Hier bekamen wir einenEindruck, welche Höhenlagen uns noch erwarten …
Zurück ging es wieder mit dem Pick-Up, wieder auf der Ladefläche, was besonders die nachfolgenden Fahrer belustigte.
Zum Abendbrot gab es diesmal keine Bohnen, sondern Spagetti und dazu ein paar guatemaltekische Witze vom Zahnarzt des Projektes.
Nach dem Essen ein Gespräch mit Christine über Land und Leute. Danach Freizeit und Tagebücher schreiben.
Anzufügen beleibt noch, dass es einen neuen Spitznamen für einen in der Projektgruppe gibt: „Señor Guapo“. Es ist ziemlich eindeutig, wer damit wohl gemeint ist.

Für die Klasse 10/1: Nach langem Nachforschen hat sich ergeben, dass ein BigMac hier in Guatemala-Stadt 120 Quetzales kostet, also etwa 1,20€.
Einen H&M-Laden haben wir noch nicht entdeckt, wir vermuten, dass unsere Suche auch vergebens sein wird.

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