SchulCampus Rostock-Evershagen

Gymnasium und Regionale Schule im Verbund

7. Eintrag

Sonnabend, 14. Februar 2009

Heute ließen wir den Tag etwas ruhiger angehen. Wir konnten ein bisschen länger schlafen und trafen uns nach dem Frühstück zu einer ersten Reflexionsrunde, in der jeder die Aufgabe hatte zu sagen, welches sein persönliches Highlight war, was man nicht erwartet hätte und was einem nicht gefällt bzw. nicht gefallen hat. Dabei waren sich alles einig, das die gesamte Reise ein Highlight ist!
Danach nutzten wir die letzte Chance, hier in Xela>>> Mitbringsel zu besorgen. Die Ausbeute war wieder sehr reichlich.
Um eins gab es dann bei Dona Olga Mittagessen: Nudeln mit Tomatensoße und dazu gebratenen Fisch. Eine seltsamer Kombination, die dennoch fast alle am Tisch erfreute.
Anschließend packten alle ihre Badesachen und wir fuhren nach Zunil>>> (auch hier>>>). Kaum ausgestiegen erblickten wir einen derartig verschmutzten Fluss, dass wir uns doch Sorgen über unseren gerade gegessenen Fisch machten.
Von dort aus wurden wir mit einem Pick-Up den Berg nach oben chauffiert, wo uns die heißen Quellen>>> erwarteten. Zunächst kam uns das Wasser ungewohnt heiß vor, aber schon nach wenigen Minuten hatte man sich dran gewöhnt. Allerdings fing die Haut an Füßen und Händen schnell an zu schrumpeln – einige von uns meinten, eine Haut wie ein 81-jähriger zu haben. Zum Glück konnte man zwischendurch auch kalt duschen.

Besonders beeindruckend waren das klare Wasser und die Vegetation rund um das „Schwimmbecken“ herum, diese bestand vorwiegend Pflanzen, die im tropischen Regenwald anzutreffen sind, wie z. B. Königsfarn. Geografieunterricht live!!!
Auf der Rückfahrt fand besonders Grit die Unmengen an Salat- und Radieschenköpfen sehr spannend.
Kaum in den Chickenbus umgestiegen, wollte uns der Fahrer abzocken, was ihm auch gelang. Anstatt 40 Quetzales wie auf der Hinfahrt, mussten wie diesmal sage und schreibe 42 Quetzales bezahlen (also 20 Cent mehr), allerdings erst nachdem der Fahrer den Preis für 10 (!) Personen 3 Minuten lang auf seinem Handy berechnete.
Bei Dona Olga angekommen, bekamen wir Abendbrot: überraschender Weise mal wieder Ei, Bohnen und Tortillas.

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